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    Plurale Theologie der Religionen

  1 Theorie der Religionen   2 Religionen in Geschichte und Gegenwart   3 Glaube, Ritual, Mythos: Formen des Transzendierens   4 Göttin/Gott, Gottheiten, Göttliches und Heiliges   5 Helden, Halbgötter, Heilsgestalten   6 Menschenbilder   7 Weltbilder   8 Religiöse Gemeinschaften   9 Heilsvorstellungen   10 Ethik der Religionen

    9 Heilsvorstellungen der Religionen



In den meisten Religionen ist hinter den impliziten oder expliziten theologischen Vorstellungen vom Transzendieren sowie von dem jeweiligen transzendenten Gegenüber einerseits und Mensch, Welt und Gemeinschaft andererseits ein bestimmtes Konzept des Heils zu erkennen.

In den monotheistischen Religionen gilt ein Leben in Übereinstimmung mit Gott und seinem Willen sowie ein zukünftiges Leben im Reich Gottes, Himmel oder Paradies als besonders erstrebenswert und heilvoll. Im Hinduismus kann ein Leben in Hingabe oder Teilhabe (Bhakti) an einer Gottheit sowie ein jeseitiges Leben in dem jeweiligen Himmelsreich dieser Gottheit das Heil darstellen. Daneben wird oft auch eine Erlösung (Moksha) aus der Welt und ihrem Leiden erstrebt. Das Ende des Leidens durch Beendigung von Gier und Hass ist auch die zentrale Heilsvorstellung im Buddhismus, wo diese Heil auch als bloßes Verwehen oder erlöschen (Nirvana) oder auch als Leere (Shunya) betrachtet werden kann. In ostasiatischen Religionen besteht das Heil vor allem in einem Leben in Üereinstimmung und nach den Regeln des Dao, im Gleichgewicht von Yin und Yang, in vollkommener Harmonie.

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"Heilsvorstellungen der Religionen. Auszug aus: Plurale Theologie der Religionen, Kapitel 9", Kurzfassung vom 03.06.2020 (PDF-Datei, 13 Seiten, 372 kB)


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